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fifty-fine und die Facebook-Fans

fifty-fine und die Facebook-Fans

Autor: Edgar Wilkening | Grafik: Edgar Wilkening
Rechts schon das neue Feld entdeckt? fifty-fine ist jetzt auf Facebook mit einer eigenen Gruppe vertreten. Ich hatte ja schon in meinem letzten Posting angekündigt, dass ich das neue Social-Plugin “Gefällt mir”-Box von Facebook in diese Seite integrieren wollte.

Voraussetzung dafür ist, dass es eine feste ID auf Facebook gibt, zu der das Plugin verlinkt wird. Deshalb habe ich dort heute morgen die Gruppe gegründet. Sofort hat sie eine ID (die Zahlenfolge 116452191729529) von Facebook erhalten. Und dann war es nur noch eine Zeile Code, die ich hier in den Quellcode von fifty-fine einfügen musste – das war’s auch schon. Schneller erledigt als gedacht.

Und bevor hier irgendjemand auf die Idee kommt, das alles sei Programmierer-Hexenwerk, dem wir in unserem Alter nicht gewachsen sind: weit gefehlt!

Genau das ist es eben nicht: kein Hexenwerk, keine Geheimkunst, keine schwarze Magie! Auch wenn viele immer wieder gern so tun. Entweder weil sie ihr Geld damit verdienen – dann sind es schlecht bezahlte Computerfuzzis, die um ihre kleinen Pfründe fürchten. Oder weil sie das herrliche Vorurteil lieben, das ihre Denkfaulheit rechtfertigt – dann sind es junge oder alte Ewiggestrige, die um ihre liebgewonnenen Ausflüchte fürchten.

Die Zeile Code bekommt man von Facebook auf Knopfdruck geliefert. Einfach “Get Code” klicken – fertig. Probieren Sie’s einfach mal aus! Das kann wirklich jeder – vorausgesetzt, man will es können.

Ab heute können Facebooker also “Gefällt mir” sagen zu fifty-fine. Und alle Besucher der Seite hier bekommen sowohl die Gesamtzahl der Fans wie auch eine Auswahl von Bildern der Facebook-Fans angezeigt. Ich persönlich finde das extrem smart: ganz 21. Jahrhundert.

Wie schnell die Fan-Zahlen hier steigen werden? Da mache mir allerdings wenig Illusionen. Wahrscheinlich ist es eben doch so, dass die Generation der Frühergeborenen eher selten auf Facebook vertreten ist und ebenso spärlich Fan von irgendetwas wird – ganz, wie es das Vorurteil eben behauptet. Deshalb wird die Fanzahl laktosefreier Milch auf Facebook auf absehbare Zeit wohl größer bleiben als die von fifty-fine. Aber wer weiß … Ich lasse mich gerne von Ihnen überraschen!

Feeling fifty-fine –
Edgar Wilkening

Mai 25, 2010 Posted Under: Digi   Jetzt Kommentar dazu schreiben

Bordeaux gewinnen! Château Duhart-Milon Rothschild von 1996 für einen Fan-Klick

Bordeaux gewinnen! Château Duhart-Milon Rothschild von 1996 für einen Fan-Klick

Autor: Edgar Wilkening | Foto: Edgar Wilkening
Ein Gewinnspiel als Posting bei fifty-fine? Warum nicht. Vor allem, wenn es kein gewöhnliches Preisausschreiben ist. Sondern von mir persönlich ins Leben gerufen wurde. Dann ist das Grund genug zu berichten, dass man in unserem Alter auch mal so schräge Sachen machen kann wie eine Flasche feinsten Bordeaux-Weins zu verlosen.

Was man tun muss, um sie zu bekommen? Praktisch nix außer einem Klick – und zwar auf den “Gefällt mir”-Button auf der Website Wer kann mir schon Baroli bieten? Die aberwitzigen Abenteuern eines Weinliebhabers. Unter den ersten hundert Facebook-Fans, die “Gefällt mir” klicken, werde ich eine Flasche des 4. Grand Cru Classé Château Duhart-Milon Rothschild von 1996 aus dem legendären Pauillac verlosen.

Robert Parker hat ihm 90/100 Punkte verliehen, Rene Gabriel 16/20, der WineSpectator 89/100. Aber im Handel ist der Wein praktisch nicht mehr zu bekommen. Kein Wunder: 14 Jahre ist eine ordentliche Zeit! Und wenn man ihn doch irgendwo beziehen kann, dann kaum unter sechzig Euro. Gottseidank habe ich noch zwei, drei Buddels davon bei mir im Lager. Also wirklich eine prima Gelegenheit, sich einen tollen Wein zu angeln, oder?

Und warum mache ich das alles? Nun könnte ich erzählen: Weil mir gerade gestern erst wieder die Geschichte einer diplomierten Erwachsenenpädagogin in unserem Alter zugetragen wurde, die der Meinung ist, dass Menschen in unserem Alter es nicht so haben mit PC und Internet und so.

Was für ein Unsinn mal wieder: die eigene Unzulänglichkeit zur Zustandsbeschreibung einer ganzen Generation zu machen. Aber nein, mit diesem ewigen Vorurteil, wir in unserem Alter seien vom Zug der Zeit abgehängte Zurückgebliebene, hat es nichts zu tun. Jedenfalls nicht direkt. Sondern damit, dass ich gerne mal probieren wollte, wie sich die neuen Social-Plugins von Facebook überhaupt in Websites integrieren lassen.

Haben Sie von diesen Applikationen schon gehört oder gelesen? Seit Ende April erst bietet die Social-Network-Plattform Facebook diese kostenlosen kleinen Zusatzprogramme an, mit denen Betreiber von Webseiten ihre Seiten direkt mit Facebook vernetzen können. Nach Meinung vieler Experten markieren diese Plugins die nächste Stufe des Internets. Und werden Facebook zu einer bedeutenderen Internet-Instanz machen als es Google heute ist. Würden Sie das verschlafen wollen? Ich jedenfalls nicht.

Deshalb habe ich vorgestern das Plugin “Gefällt mir”-Button in die Website eingebaut. Gefiel mir aber nicht so. Darum habe ich es heute ersetzt durch das Plugin “Gefällt mir”-Box. Klingt ganz ähnlich, sieht aber viel smarter aus, finden Sie nicht auch?

Und wenn man dann alles ordentlich eingebaut und fein angehübscht hat, dann steht man da mit seinem netten “Gefällt mir”-Plugin – und keiner klickt’s. Und dann? Beleidigt sein? In die Ecke setzen, schmollen? Nix da!

Um etwas Schwung in die Community zu bringen, habe ich unter den ersten hundert Facebookern, die “Gefällt mir” zu den Baroli-Abenteuern sagen, besagte Flasche Bordeaux ausgelobt. Sobald die hundert beisammen sind, wird die Glücksfee zur Tat schreiten und den oder die Glückliche ermitteln. Vielleicht Sie?

Ich drücke Ihnen jedenfalls schon jetzt die Daumen! Und freue mich auf Sie als Leser und Fan der aberwitzigen Abenteuer eines Weinliebhabers.

Feeling fifty-fine –
Edgar Wilkening

PS: Na klar, das wäre der nächste logische Schritt, die “Gefällt mir”-Plugins auch hier auf fifty-fine zu integrieren. Mal schauen, wann ich mich da ransetze …

Mai 22, 2010 Posted Under: Alle, Tipps   Jetzt Kommentar dazu schreiben

Frühling aufm Dorfplatz? Höchste Zeit für eine neue Facebook-Gruppe

Frühling aufm Dorfplatz? Höchste Zeit für eine neue Facebook-Gruppe

Autor: Edgar Wilkening | Foto: iStockphoto.com/narcisa – floricica buzlea | Montage: Edgar Wilkening
Während ich aus meinem Küchenfenster schaue und der hundertjährigen Kastanie zusehe, wie sie Tag für Tag ihre Propellerblätter ein Stückchen weiter ausfährt und die Blütenstände langsam für ihre weiße Pracht in Position bringt, fällt mir auf, wie herrlich es ist, nicht in einer anonymen Großstadt zu wohnen, sondern den Frühling auf dem Dorf zu erleben.

Und bevor hier irgendjemand widerspricht: Ja, St. Pauli ist ein Dorf! Man geht auf die Straße, schon trifft man Nachbarn. Wie das so ist in einem Dorf. Und wenn im Sommer das Wetter mitspielt, sitzt man rund um den kleinen Dorfplatz, auf den vom warmen Licht beschienenen Sonnenbänken, ein kühles Getränk aus der Dorfkneipe in der Hand, und schaut, wer gerade so durchs Dorf schlendert.

Irgendjemand kommt immer vorbei. Auf dem Weg zum nahen Dorfkrämer. Oder auf dem Weg zurück. Oder zum Sport, zu einer Verabredung oder einfach so und bleibt stehen auf einen Schnack. Und plötzlich steht das halbe Dorf zusammen und zelebriert den Tag. In anonymen Großstädten gibt’s so was ja gar nicht. Auf St. Pauli beinah täglich. Stinknormales Dorfleben eben.

Wobei bislang der Zufall immer noch eine große Rolle spielte. Wer gerade am Dorfplatz vorbeikam, war dabei. Wer nicht vorbeikam, nicht. Und dann hieß es hinterher: Ach, wenn ich gewusst hätte …

Damit ist jetzt Schluß. Denn vorgestern habe ich eine Facebook-Gruppe gegründet: für alle Fans der Sonnenbank auf unserem kleinen Dorfplatz.

Nun ist Facebook gerade heftig in die Kritik geraten. Denn die Betreiber wollen persönliche Informationen von Nutzern ohne deren Zustimmung an Dritte weitergeben. Natürlich mit kommerziellen Interessen. Zurecht wettert Verbraucherschutzministerin Aigner gegen den laxen, typisch amerikanischen Umgang mit persönlichen Daten.

Das ändert aber nichts daran, dass Facebook prinzipiell eine herrliche Einrichtung ist. Ein Treffpunkt, ganz ähnlich wie unser Dorfplatz. Wo immer irgendwelche Freunde vorbeikommen und es ständig etwas Neues zu berichten gibt.

Und wo jetzt auch unser kleiner Dorfplatz seine eigene Gruppe gefunden hat. Eine Art Pinnwand, auf der alle Nachbarn rechtzeitig erfahren oder selbst Bescheid geben können, wenn auf dem Dorfplatz etwas los sein wird. Abhängig von der aktuellen Wetterprognose fürs Quartier kann dann schon morgens die abendliche Schlenderung durchs Dorf geplant werden, der Feierabend auf der Sonnenbank und der Schnack mit dem halben Dorf bis in die Nacht.

Und endlich können auch Freunde, die nicht im Dorf wohnen, sondern irgendwo in der anonymen Großstadt, zuverlässig dazustoßen. Ich persönlich finde das großartig.

Wenn Sie mal dabei sein wollen, wenn der kleine Dorfplatz brummt: Achten Sie einfach auf die aktuellen Aushänge. Oder Sie kommen einfach mal so aufm Dorfplatz rum. Irgendwer ist immer da. Man sieht sich!

Feeling fifty-fine –
Edgar Wilkening

April 9, 2010 Posted Under: Alle, Digi, Leben   Jetzt Kommentar dazu schreiben