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Nein, auf keinen Fall: Hier wird kein Silber geschürft!

Nein, auf keinen Fall: Hier wird kein Silber geschürft!

Autor: Edgar Wilkening | Foto: iStockphoto.com/René Mansi
Da wurde ich heute doch ernsthaft gefragt, ob fifty-fine so eine Art Blog sei “für Best Ager und Silver Surfer”. Zwei Begriffe, die bei mir schlagartig allergische Reaktionen auslösen: Nein, das hier ist kein Blog für Best Ager! Auch nicht für Silver Surfer!

Und bevor die Frage jetzt kommt: Nein, genauso wenig für Third Ager. Nicht für die Generation Gold. Nicht für 50plus. Und auch nicht für all die anderen chicen Altersklassements, die man immer wieder mal hören kann oder lesen muss. Mit alldem hat fifty-fine gerade nix zu tun.

Warum eigentlich nicht?

Die Antwort gibt’s, wenn man sich die Frage stellt: Wie sieht er eigentlich aus, so ein Silver Surfer? Mal ehrlich: Haben Sie nicht auch automatisch das Bild eines gutmütig wirkenden, älteren Herrn vor Augen? Er schaut staunend auf ein Notebook oder Mobiltelefon, zusammen mit seinem vierzehnjährigen Enkel, der ihm die Tasten erklärt und aufmunternd meint: “Ach Opi, so schwer ist das gar nicht, das kannst du auch.”

Genau für diese Sorte Abziehfiguren-Opis ist fifty-fine eben nicht. Denn hier wird kein Silber geschürft. Und auch nicht bestens gealtert.

Das Layout hier ist eben nicht extra simpel gehalten, damit ja nicht die Fülle von Optionen womöglich irritieren könnte. Die Fotos zeigen keine Großmütterchen-Idyllen, die fröhlich auf heile Welt machen. Und auch die Typo der Fließtexte ist nicht in 48 Punkt angelegt, nur damit sie ja für Leute diesseits der Fünfzig problemlos lesbar ist.

Denn wer fifty-fine ist, weiß, dass er die Darstellung der Typo im Browser jederzeit vergrößern kann. Oder auch verkleinern, wenn man denn will. Und genau darum geht’s: die Fülle der Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts zu nutzen. Die großen wie die kleinen. Und zwar ganz selbstverständlich und mit dem größten Vergnügen.

Kleiner Test zum Schluss: Wissen Sie auf Anhieb, wie Sie die Schriftgröße dieses Artikels in Ihrem Browser vergrößern können?

Ich verspreche Ihnen: So schwer ist das gar nicht, das können Sie auch …

Feeling fifty-fine –
Edgar Wilkening

Februar 16, 2010 Posted Under: Leben   Jetzt Kommentar dazu schreiben

Ein Blog als Geschenk zum Fünfzigsten?

Ein Blog als Geschenk zum Fünfzigsten?

Autor: Edgar Wilkening | Foto: iStockphoto.com/kutay tanir
Ein Golfschlägerset. Präsentkörbe. Das obligatorische Wellness-Wochenende. Was bekommt man so alles geschenkt zum fünfzigsten Geburtstag?

Jedenfalls keinen Weblog, schätze ich mal. Erst recht keinen für Leute über fünfzig. Für solche, die lieber große Pläne schmieden als kleine Wehwehchen pflegen. Die bereits im 20. Jahrhundert geboren wurden und sich trotzdem im 21. Jahrhundert ganz zuhause fühlen. Die sich nicht aufs Altenteil setzen, sondern auf den Hosenboden. Und nicht jammern, dass früher alles besser war, sondern überzeugt sind, dass es immer spannender wird.

Nein, so was bekommt man wohl eher nicht geschenkt zum Fünfzigsten …

Deshalb habe ich es mir kurzerhand selbst geschenkt. Ist zwar schon eine Weile her, der Geburtstag. Aber jetzt am Wochenende hatte ich endlich Gelegenheit und hab’s ausgepackt, mein kleines Präsent.

Und Gottseidank: kein Golfschlägerset! Kein Präsentkorb! Kein Wellness-Wochenende! Sondern schau mal einer an: es ist ein niedliches, kleines Weblog. Und es heißt fifty-fine – ist das süß! Ja, solche Geschenke mag ich.

Und wie gefällt’s Ihnen? Ist nämlich auch ein Geschenk an Sie. Deshalb freue ich mich auf Ihr Feedback, Ihre Vorschläge und Ideen.

Feeling fifty-fine –
Edgar Wilkening

Februar 15, 2010 Posted Under: Alle, Leben, Yeah!   Jetzt Kommentar dazu schreiben