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Herrlich dämlich: Happy Birthday, Furby!

Herrlich dämlich: Happy Birthday, Furby!

Autor: Edgar Wilkening | Foto: Edgar Wilkening
Es gibt Sachen, die sind so herrlich dämlich, dass man schon sehr vergreist sein muss, wenn man sich nicht mit kindischer Freude dafür begeistern kann. Zum Beispiel Furbys achtzehnter Geburtstag.

Wie, Sie kennen Furby nicht? Schauen Sie mal hier. Nie zuvor gesehen? Glaube ich einfach nicht. Diese Kuschelmonster sind derart schreihässlich, dass man schon reichlich dement sein muss, um ihren Anblick je wieder von der Festplatte zu kriegen.

Umso skurriler, wenn man eine Einladung zum Geburtstag eines dieser Viecher erhält: Furby Aische feiert ihren Achtzehnten. Und lud aus diesem Anlass Freunde, Fans, Verehrer und andere Verrückte für den 26. Februar in die Café-Bar-Drehort in Nürnberg. Auf Facebook hatten sich schon gut hundert Leute auf der Gästeliste angemeldet. Was für ein himmelschreiender Quatsch! Klar, dass ich dabei sein musste. Zumal es der Zufall so wollte, dass ich just an jenem Tag in Nürnberg weilte.

Wirt Ali öffnet die Tür nur nach Klopfen. Zahlreiche Gäste lassen Furby schon hochleben. Unvermeidliche Begrüßung mit einem kokosmilchigen Furby-Schnäpschen. Und dann heißt es: Happy Birthday, Furby Aische! Denn Wirt Ali hat seinem schlohweißen Exemplar natürlich stolz einen türkischen Namen verpasst.

Und er schwört Stein und Bein, dass seine Furby heute achtzehn wird. Auch wenn Wikipedia zu berichten weiß, dass Furby erst 1998 von seinen Eltern Dave Hampton und Caleb Chung in die Welt gesetzt wurde. Demnach wäre Furby dieses Jahr erst zwölf geworden.

Allerdings hätte Wirt Ali ihr dann den Zugang zu ihrer eigenen Geburstagsfeier verweigern müssen. Das deutsche Jugendschutzgesetz lässt grüßen. Dann doch lieber den vorgezogenen Achtzehnten feiern. Zumal wir auf diese Weise noch ein paar weitere Jahre Gelegenheit für diesen herrlich dämlichen Blödsinn haben.

Feeling fifty-fine –
Edgar Wilkening

März 2, 2010 Posted Under: Yeah!   Jetzt Kommentar dazu schreiben

Ein Blog als Geschenk zum Fünfzigsten?

Ein Blog als Geschenk zum Fünfzigsten?

Autor: Edgar Wilkening | Foto: iStockphoto.com/kutay tanir
Ein Golfschlägerset. Präsentkörbe. Das obligatorische Wellness-Wochenende. Was bekommt man so alles geschenkt zum fünfzigsten Geburtstag?

Jedenfalls keinen Weblog, schätze ich mal. Erst recht keinen für Leute über fünfzig. Für solche, die lieber große Pläne schmieden als kleine Wehwehchen pflegen. Die bereits im 20. Jahrhundert geboren wurden und sich trotzdem im 21. Jahrhundert ganz zuhause fühlen. Die sich nicht aufs Altenteil setzen, sondern auf den Hosenboden. Und nicht jammern, dass früher alles besser war, sondern überzeugt sind, dass es immer spannender wird.

Nein, so was bekommt man wohl eher nicht geschenkt zum Fünfzigsten …

Deshalb habe ich es mir kurzerhand selbst geschenkt. Ist zwar schon eine Weile her, der Geburtstag. Aber jetzt am Wochenende hatte ich endlich Gelegenheit und hab’s ausgepackt, mein kleines Präsent.

Und Gottseidank: kein Golfschlägerset! Kein Präsentkorb! Kein Wellness-Wochenende! Sondern schau mal einer an: es ist ein niedliches, kleines Weblog. Und es heißt fifty-fine – ist das süß! Ja, solche Geschenke mag ich.

Und wie gefällt’s Ihnen? Ist nämlich auch ein Geschenk an Sie. Deshalb freue ich mich auf Ihr Feedback, Ihre Vorschläge und Ideen.

Feeling fifty-fine –
Edgar Wilkening

Februar 15, 2010 Posted Under: Alle, Leben, Yeah!   Jetzt Kommentar dazu schreiben